„Wünsch Dir was im Stadtteil“ – Juso-AG Vahrenwald-List fragt Lister Bürgerinnen und Bürger nach ihren Wünschen für den Stadtteil

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„Wünsch Dir was“ war das Motto einer Aktion der Juso-AG Vahrenwald-List am vergangenen Samstag auf der Lister Meile. Auf einer Bodenzeitung konnten die Lister Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Ideen für den Stadtteil notieren. Dabei wurde deutlich: Alles in allem leben die Menschen gerne in der List. Verbesserungsvorschläge gab es dennoch. Die Aktion soll in Vahrenwald wiederholt werden.

„Mehr Kita- und Kindergartenplätze“, „mehr Sitzmöglichkeiten für Ältere auf der Lister Meile“, „mehr Parkplätze“, „mehr günstige Wohnungen“ – diese Wünsche brennen den Lister Bürgerinnen und Bürgern auf der Seele. Sie wurden in den Diskussionen rund um den Stand der Juso-AG Vahrenwald-List auf der Lister Meile besonders häufig genannt und auf der Bodenzeitung notiert. Zwar waren sich alle einig: Es ist schön in der List; dennoch füllte sich die große weiße Plane schnell mit Vorschlägen, wie der Stadtteil noch lebenswerter gemacht werden könnte.

Junge Familien wünschen sich neben mehr Kinderbetreuungsangebote, insbesondere eine bessere Instandhaltung der Spielplätze. Jugendliche und junge Erwachsene würden sich über mehr Skaterrampen und eine lebendigere Kneipenszene freuen. Akut ist auch der Mangel an Parkplätzen: Für viele AnwohnerInnen gestaltet sich die tägliche Suche nach einer Parkmöglichkeit schwierig. Diejenigen, die deshalb auf das Fahrrad umgestiegen sind, wünschen sich mehr Radwege. Zugleich waren sich alle einig: Zwischen 9 und 19 Uhr haben Fahrräder auf der Lister Meile nichts zu suchen – es sei denn, sie werden von ihren BesitzerInnen geschoben. Dass sich viele Radfahrer nicht an diese Regelung halten, ärgert die ListerInnen sehr. Mit Verve wurde auch die Diskussion um die Gestaltung des Lister Platzes geführt: Während das Tonnendach über der Bahnstation für die einen ein Charakteristikum des Platzes ist, haben die anderen nur einen Wunsch: Weg damit!

Dass die Bürgerinnen und Bürger sich einmischen wollen, zeigt ein anderer Kommentar auf der Bodenzeitung: „Die Sitzungen des Bezirksrates sollten abends stattfinden, damit auch Berufstätige daran teilnehmen können“. „Wir haben uns über die positive Resonanz auf unsere Wünsch-Dir-was-Aktion sehr gefreut“, sagt Jasmin Osman, Sprecherin der Juso-AG Vahrenwald-List. „Die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger werden wir nun in einem zweiten Schritt in die politische Arbeit der drei SPD-Ortsvereine List-Süd, List-Nord und Vahrenwald einfließen lassen“, erläutert AG-Sprecher Philipp Le Butt. „Für uns ist es wichtig, im direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort zu hören, wo der Schuh drückt“, so Le Butt weiter. „Deshalb wollen wir die Aktion demnächst in Vahrenwald wiederholen“, ergänzt Osman.

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